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DRK will Angebot für Menschen mit Behinderung schaffen

Für Gruppenangebot werden ehrenamtliche Betreuer und Teilnehmer gesucht

USLAR – 26. März 2021. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) möchte in Uslar mit seinem Familienentlastenden Dienst (FeD) eine Gruppe für Menschen mit Behinderungen aufbauen. „Wir suchen dafür sowohl Ehrenamtliche, die diese Gruppe betreuen möchten als auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, die Lust haben, regelmäßig in einem Gruppentreff mit Gleichgesinnten zusammenzukommen“, so Anke Fürsten, die beim DRK Göttingen-Northeim den FeD leitet. 

Ähnliche Angebote bietet das Rote Kreuz bereits seit Jahren in Einbeck an. „Ich freue mich, dass wir dieses Angebot nun auch in Uslar etablieren wollen. Dies stärkt gleichermaßen die Situation der Menschen mit Behinderungen und ihrer Familien als auch den Standort und die Region rund um Uslar und den Solling. Als DRK liegt unsere Stärke in der Angebotsvielfalt vor Ort, mit unseren haupt- und ehrenamtlichen Strukturen sind wir lokal auch in Uslar bereits gut aufgestellt. Dies möchten wir mit dem Gruppenangebot zur Entlastung von Familien mit Menschen mit Behinderung ausbauen“, ergänzt Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim.  

Die Gruppe soll ein Angebot für Menschen mit Behinderungen in und um Uslar darstellen. Ein oder zweimal pro Monat könnte sich die Gruppe künftig in den Räumen der Freikirche Uslar treffen. „Vielen Dank bereits an dieser Stelle an die Kirchengemeinde, die uns die rollstuhlgerechten Räume zur Verfügung stellt“, freut sich Fürsten. Und die Heilpädagogin ergänzt: „Je nach Wunsch der Gruppenmitglieder kann die betreute Gruppe einfach nur ein offener Treffpunkt sein oder aber auch besondere Angebote im künstlerischen oder naturnahen Bereich bereithalten. Zusammen werden wir überlegen, was gewollt ist.“ Menschen mit Behinderungen und ihre Familien, die Interesse an dem Gruppentreff haben, werden gebeten, sich bei Fürsten zu melden. 

Ob es künftig ähnlich wie in Einbeck auch in Uslar verschiedene Gruppen geben werde – etwa ein Gruppentreff extra für jüngere Menschen oder eine Gruppe für spezielle künstlerische Gestaltformen – hänge von der Resonanz und der Interessenslage der Uslarer ab. „Wir wollen prinzipiell alle Menschen mit Behinderung unterstützen und ihnen mit unserem Gruppenangebot eine zusätzliche Stütze im Alltag anbieten“, so Anke Fürsten. 

Für die Betreuung der Gruppe bräuchte es mittelfristig mindestens zwei Ehrenamtliche. „Anfangs würde ich die Gruppenbetreuung übernehmen, möchte aber jedoch sukzessive zwei Personen finden, die vor Ort die tragende Säule der Gruppe werden. Ideal wäre es, wenn die Ehrenamtlichen, die wir suchen, bereits über erste Vorerfahrungen mit Menschen mit Behinderungen verfügen“, erklärt Anke Fürsten. Dies können Personen mit sozialpädagogischer oder pflegerischer Vorbildung sein, wobei eine Ausbildung nicht zwingend Voraussetzung ist. 

Allen Interessierten steht Anke Fürsten, Leitung für den FeD bei der DRK, unter Tel.: 05561/ 31940-21, E-Mail: a.fuersten@drk-goe-nom.de jederzeit gern zur Verfügung.

Hintergrundinfo über den Familienentlastenden Dienst (FeD)

Der FeD will Familien entlasten, die ein Kind, einen Jugendlichen oder einen Erwachsenen mit Behinderungen betreuen. Der Dienst übernimmt zeitweise die Betreuung des Familienmitglieds mit Behinderungen. FeD genannt, hat die Aufgabe, Familien Erholung und Freiräume zu verschaffen, in denen ein Kind, Jugendlicher oder Erwachsener mit Behinderungen lebt. Ziel ist, dass auch pflegende und betreuende Angehörige am gesellschaftlichen oder kulturellen Leben teilnehmen können. Das soll die Kräfte erhalten bzw. wiederherstellen, die für die Pflege und Betreuung des Menschen mit Behinderungen notwendig sind. Auch dem Menschen mit Behinderungen soll dadurch mehr Autonomie und Selbstständigkeit außerhalb des Elternhauses ermöglicht werden.




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