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Blutspende beim DRK-OV Einbeck

„Ich spende Blut, weil auch ich mich im Notfall über eine Blutspende freue“

245 Blutspender beteiligten sich an der jüngsten Blutspende in Einbeck und spendeten 122,5 Liter Blut!

Mehrmals pro Woche gibt es auch in unserer Region Blutspendetermine, die erkrankten Menschen das Leben retten. Die Termine können im Überblick unter dem Link: https://www.drk-blutspende.de/blutspendetermine/ eingesehen werden. Unter anderem fand auf dem Gebiet des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. im März eine zweitägige Blutspendeaktion des DRK-Ortsvereins Einbeck statt. Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim sagt DANKE an alle Spender und Helfer – sowohl in Einbeck als auch überall dort, wo darüber hinaus Blutspenden im Sinne des Allgemeinwohls stattfinden!  

Sage und schreibe 245 Blutspender, darunter 13 Erstspender, waren zu der zweitägigen Blutspendenaktion im März 2021 nach Einbeck gekommen. „Wir sind allen sehr dankbar für das grandiose Engagement“, so Jan Störmer vom DRK-Ortsverein Einbeck mit seinem Team. Der Trend, dass seit der Corona-Pandemie deutlich mehr Menschen als zuvor ihr Blut spenden, setzt sich damit ungebrochen fort, betont Störmer weiter. Nahezu überall im Land sei dieses Phänomen zu beobachten. In Zahlen und Fakten bedeutete dies, dass von den Einbeckern an diesen beiden Tagen 122,5 Liter Blut gespendet worden sind. Die Spender der zwei Tage währenden Blutspendenaktion in Einbeck waren zudem im Durschnitt rund 48 Jahre alt.

Im Namen des Vorstandes und des Präsidiums des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim bedankt sich Petra Reußner als Vorstandsvorsitzende bei allen Spendern und Helfern. „Blut zu spenden ist ein unglaublich wichtiger humanitärer Akt und zugleich eine Form von Zivilcourage. Es ist zum Teil ein Balanceakt, in allen acht Blutgruppen stets zur richtigen Zeit am richtigen Ort jeden Patienten mit Blutkonserven versorgen zu können. Solche erfolgreichen Blutspendeaktionen wie in Einbeck machen daher besonderen Mut für die Zukunft“, unterstreicht die DRK-Chefin.   

Wenngleich alle Spender der Einsatz für den guten Zweck einte, so zeigt der Blick hinter die Kulissen viele unterschiedliche Menschen, die mit ihrer Blutspende persönlichen Einsatz zeigten. „Ich will mit meinen Blutspenden etwas Gutes tun“, erzählt Cornelia Lehmann aus Dassel. Die heute 62Jährige spendete zum 72. Mal Blut. „Ich habe erst spät mit über 40 angefangen“, ergänzt Lehmann und macht allen Mut, die sich bisher nicht zur Blutspende getraut haben. Dion Faase aus Einbeck sagte, dass man Gesundheit und Leben nicht kaufen könne, weshalb er gern regelmäßig mit einem halben Liter Blut helfen wolle. Der heute 27 Jahre alte Mann aus Einbeck hat mit knapp 20 erstmals in seiner Berufsschule Blut gespendet und kommt seitdem immer wieder. Christopher Dickhut und Marie-Christin Wielert kamen als Paar gemeinsam zur Einbecker Blutspendenaktion. Helfen ist für die beiden ehrenamtlichen Feuerwehrleute an der Tagesordnung und daher auch Antrieb, um Blut zu spenden. „Durch mein Helfersyndrom spende ich regelmäßig“, berichtete Dickhut lachend. Und seine Freundin fügt hinzu, dass sie anfangs Angst vor Blutspenden und Blutabnahmen hatte und zu ihrer ersten Blutspende vor einigen Jahren daher mit einer Begleitung zum Händchenhalten kam. Aus Erfahrung sagt sie heute: „So schlimm ist es nicht.“ Die Einbeckerin Tanja Dreyer spendet Blut, weil auch sie sich im Notfall über eine Blutspende freuen würde. „Es kann auch mich oder meine Familie treffen“, fasst sie kurz und bündig zusammen. Und Rene Kempf kommt aus medizinischen Gründen zur Blutspende. Der Mann aus Einbeck fand heraus: „Seit ich Blut spende, habe ich keinen Bluthochdruck mehr.“ Florian Becker mochte keine großen Worte, schließlich kommt es beim Blutspenden auf die Taten an. „Ich mache es halt“, lautete seine Antwort auf die Frage nach seinen Beweggründen für die Blutspende.  Sage und schreibe zum 177. Mal spendete Hans-Jörg Bensch sein Blut. „In meiner Familie gehört das seit jeher dazu. So lange ich gesund bin, gehe ich auch weiter zur Blutspende – ich würde gern die 200. Blutspende schaffen“, blickt der heute 69jährige gebürtige Einbecker in die Zukunft.  Dr. med. Rolf Wagner, der als Arzt die Einbecker Blutspender medizinisch betreute, unterstreicht die Bedeutung der Blutspenden: „Blutspenden könnte jeder mal gebrauchen – denkt alle immer daran.“

Den zahlreichen Helfern um Jan Störmer vom DRK-Ortsverein Einbeck und von der Einbecker Jugendrotkreuzgruppe hat die Blutspendeaktion angesichts der guten Resonanz viel Freude bereitet. „Es macht Spaß, wenn man helfen kann und außerdem ist es schön, wieder Leute zu sehen“, sagt Helferin Lea Hemke (16). Soziales Engagement ist für die gleichaltrige Celina Wirtghen selbstverständlich. Und Vivian Bartols (18) schilderte ihre Beweggründe für die ehrenamtliche Hilfe bei der Blutspende: „Ich bin genauso darauf angewiesen, dass im Notfall jemand für mich Blut spendet, daher unterstütze ich gern die Blutspende.“  Aljoscha Dörel aus der Bier- und Fachwerkstadt Einbeck engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für das Deutsche Rote Kreuz seines Heimatortes. Er hatte zusammen mit Vivian Bartols im Anmeldebereich den Hut auf und war das erste Gesicht für die eintreffenden Spender. „Ich kriege so viel Dankbarkeit zurück, es macht einfach nur Spaß bei der Blutspende zu helfen“, so Dörel. Und abschließend betont Jan Störmer: „Wir sind überwältigt von der Resonanz auf unseren Blutspendetermin und sagen allen ein ganz großes Dankeschön.“

Zum Vormerken: Die nächste Blutspendenaktion in Einbeck ist übrigens für den 11. und 12. Mai 2021 geplant. Das Team um Jan Störmer vom DRK-Ortsverein Einbeck und der Einbecker Jugendrotkreuzgruppe freut sich dann wieder auf alle engagierten Einbecker!

Weitere Hintergrundinformationen über den Blutspendedienst finden Sie hier: https://www.blutspende-leben.de/.




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