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Blutspende rettet Leben: Blutspendenaktion in Göttingen

DRK ruft zu nächster Blutspende am 13. September von 15:30 Uhr bis 19:30 Uhr auf

Der DRK-Ortsverein Göttingen lädt alle Menschen aus Göttingen und Umgebung am 13. September in der Zeit von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr herzlich in das Gemeindehaus der Ev.-Freik. Gemeinde (Bürgerstr. 14 in Göttingen) zu einer Blutspendenaktion ein. „Blutkonserven werden dringender denn je gebraucht“, betont Frank Wiegelmann, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Göttingen. Auch Menschen, die zum ersten Mal Blut spenden möchten, sind herzlich willkommen. Nicht vergessen: Bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen!

Durch die Sommer- und Ferienzeit wurde in den zurückliegenden Wochen weniger Blut gespendet. Zudem wurden in diesem Jahr viele Operationen, die aufgrund der Corona-Pandemie 2020 verschoben wurden, nachgeholt. „Umso dringlicher appellieren wir an die Menschen in Göttingen, am 13. September bei unserem nächsten Blutspendetermin Blut zu spenden. Die Blutkonserven-Lager sind leer und die laufenden Blutspenden sind für die Versorgung der Bevölkerung immens wichtig“, sagt Göttingens DRK-Vorsitzender Frank Wiegelmann. Tag für Tag werden in Deutschland rund 15.000 Bluttransfusionen benötigt, allein 2.300 davon in Niedersachsen. Ohne ausreichende Anzahl an Blutspenden ist die Behandlung von Unfallopfern, Patienten mit Krebs oder anderen schweren Erkrankungen nicht sichergestellt. Denn: Auch das perfekteste medizinische Versorgungssystem ist bei schweren Verletzungen und lebensbedrohlichen Krankheiten ohne Blut nicht funktionsfähig.

„Viele moderne Therapieformen sind dank der Bluttransfusionen überhaupt erst möglich geworden. Da es jeden treffen kann, ist die breite Unterstützung aller in der Gesellschaft von hoher Bedeutung“, betont Wiegelmann. Statistisch gesehen wird das meiste Blut inzwischen zur Behandlung von Krebspatienten (19 Prozent aller Transfusionen) benötigt. Es folgen Erkrankungen des Herzens (16 Prozent), Magen- und Darmkrankheiten (16 Prozent), Sport- und Verkehrsunfälle (12 Prozent). Aber auch bei Leber- und Nierenerkrankungen (6 Prozent), Blutarmut/Blutkrankheiten (5 Prozent) und Knochen- und Gelenkerkrankungen (4 Prozent) werden Blutkonserven zum Überleben der Menschen benötigt. „4 Prozent aller Blutkonserven werden sogar aufgrund von Komplikationen bei Entbindungen gebraucht“, macht Frank Wiegelmann deutlich. Bei schweren Unfällen kann es sogar vorkommen, dass wegen bestimmter innerer Verletzungen mindestens zehn Blutkonserven pro Unfallopfer bereitstehen müssen. Bis zu 14 Blutkonserven benötigt zudem ein an Leukämie erkrankter Patient wöchentlich in der Therapie.


Blutspende auch in Zeiten der Corona-Pandemie möglich

Die Corona-Pandemie stellt die Blutspendedienste jeden Tag vor neue Herausforderungen. Blutspendetermine werden beim DRK unter Kontrolle und in Absprache mit den Aufsichtsbehörden unter den höchsten Hygiene- und Sicherheitsstandards durchgeführt. Wie auch sonst gilt: Gehen Sie nur zur Blutspende, wenn Sie sich gesund und fit fühlen. Menschen mit Erkältungssymptomen (Husten, Schnupfen, Heiserkeit, erhöhte Körpertemperatur) werden nicht zur Blutspende zugelassen. Wenn Sie Kontakt zu einem Coronavirus-Verdachtsfall hatten oder sich in den letzten Wochen in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen Sie bitte bis zur nächsten Blutspende vier Wochen pausieren. Nach einer Coronaschutz-Impfung ist eine Blutspende bei Wohlbefinden bereits schon am nächsten Tag möglich. Zusätzliche Informationen finden Sie auch unter www.blutspende.de/informationen-zum-coronavirus.




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