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DRK hilft lokal mit 200 Kräften aus Südniedersachsen

Bombenevakuierung: Dreitägige Einsätze für Rotkreuzler in Göttingen vom 29. bis 31. Januar 2021

Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e.V. hat sich mit rund 200 Hilfskräften an den Einsätzen rund um die Bombenentschärfung im Göttinger Stadtgebiet beteiligt. Drei Tage lang halfen die Rotkreuzler in verschiedenen Einsätzen. Bereits am Freitag wurde durch das DRK ein Altenheim in Göttingen evakuiert, Samstag folgte dann die Betreuung Evakuierter in einer Schule und am Sonntag mussten die Altenheim-Bewohner wieder zurück in ihr angestammtes Haus gebracht werden. Während der Einsatz am Samstag im Zusammenspiel verschiedener Hilfsorganisationen bewältigt wurde, war das DRK Freitag und Sonntag alleinverantwortlich tätig.   

„Das Rote Kreuz kennen alle Menschen auf der ganzen Welt, es ist weltweit die größte humanitäre Organisation. Für uns war aufgrund unserer Verpflichtung klar, dass wir auch hier vor Ort bei einem so großen Einsatz in Göttingen unterstützen werden“, fasst Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. die humanitären Zielsetzungen des DRK zusammen. Der Einsatz mit den rund 200 DRK-Hilfskräften wurde on top im Zusammenspiel zwischen Haupt- und Ehrenamt bewältigt. „Darauf bin ich sehr stolz und möchte allen Hilfskräften, die anlässlich der Evakuierungen rund um die Bombenentschärfungen im Einsatz waren, im Namen des Vorstandes und des Präsidiums unseres DRK-Kreisverbandes ein riesengroßes Dankeschön sagen. Ohne ihren selbstlosen Einsatz wäre dies alles nicht möglich gewesen“, resümiert die DRK-Vorstandsvorsitzende Reußner.  

Für die Stadt Göttingen leistete das DRK an drei Einsatztagen einen kompakten Service von A-Z, so DRK-Vorstandsmitglied Thomas Gerlach weiter. „Unsere Stärke, lokal mit Kräften aus der Region Südniedersachsen zu helfen, konnten wir einmal mehr unter Beweis stellen. Zugleich stellte die Evakuierung eine gute Übung für unsere Haupt- und Ehrenamtlichen dar“, ergänzt Gerlach. Mit den Erfahrungen aus dem Einsatz kann das DRK noch stärker an der Professionalisierung von künftigen Hilfseinsätzen arbeiten. Gerlach: „Wir haben über Jahre für solche Fälle trainiert.“ Und nicht zu vergessen, betont Gerlach weiter, es ist ein Einsatz ohne Belastung der Rettungsleitstelle. „Alle Beauftragungen des DRK durch die südniedersächsischen Kommunen liefen parallel regulär weiter“, sagte Thomas Gerlach.  

Frank Beckmann, Kreisbereitschaftsleiter des DRK, hatte mit dem Team des Einsatzleitwagens die Fäden für das Einsatzgeschehen der Hilfskräfte in der Hand. „Es gab vier Evakuierungszentren, alle wurden vom DRK geführt“, erklärt Beckmann. Der neue Einsatzleitwagen des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. habe mit diesem Einsatz seine Feuertaufe bestanden, so Beckmann weiter. Darüber hinaus, erklärt Frank Beckmann, hat das DRK die Verpflegung für einen großen Teil der Hilfskräfte übernommen. „Wir verpflegten nicht nur unsere Rotkreuzler, sondern auch die Feuerwehr und alle technischen Einsatzkräfte. Sogar der Kampfmittelbeseitigungsdienst wurde von uns verpflegt“, fügt der DRK-Kreisbereitschaftsleiter hinzu.     

Lutz Kappel, Sachgebietsleiter Katastrophenschutz und Großschadensereignisse beim DRK, hatte maßgeblich zusammen mit Torsten Dunemann als Einsatzleiter für einen erheblichen Teil der Vorbereitungen im Vorfeld gesorgt. „Es war für uns alle eine ganz besondere Situation“, bringt es Kappel auf den Punkt. Logistische Besonderheiten galt es auszuarbeiten, aber auch kurzfristige Umdisponierungen mussten bewältigt werden. Im Gesamtfazit sei man beim DRK mit dem Einsatzgeschehen mehr als zufrieden! 

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