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Alle DRK-Kitas erhalten CO2-Messgeräte

DRK Göttingen-Northeim schafft für alle Gruppenräume der 16 Kitas mehr als 80 Geräte zur Messung des Kohlendoixid-Verbrauchs an

Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim, der Träger von 16 Kindertagesstätten (Kitas) in den Landkreisen Göttingen und Northeim ist, hat zur Unterstützung bei der Einhaltung von Lüftungsvorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie allen DRK-Kindertagesstätten in Südniedersachsen CO2–Messgeräte zur Verfügung gestellt. „Damit wollen wir zum Schutz der Kleinsten sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Lüftungssituation in den Kitas im Alltag effektiver beobachten und optimieren“, betont Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK Göttingen-Northeim. Denn auch für Kitas gilt: Wenn viele Menschen über längere Zeit zusammen in einem geschlossenen Raum sind, erhöht sich die potenzielle Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Eine wichtige Rolle spielt die richtige Belüftung. Die gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt daher auch den Kitas, so häufig und ausgiebig wie möglich zu lüften. Dazu sollten die Fenster möglichst komplett geöffnet und nicht nur gekippt werden. Ein Indikator für eine gute Raumluft ist die CO2-Konzentration im Raum. Gute Luft ist bei einem CO2-Wert von unter 800 ppm erreicht.

Insgesamt hat das Rote Kreuz Göttingen-Northeim mehr als 80 CO2-Messgeräte dank generierter Mittel durch seinen Bundesverband für alle seine 16 Kitas in Südniedersachsen beschaffen können. „Damit können wir in jedem einzelnen Gruppenraum ein CO2-Messgerät aufstellen“, freut sich Petra Reußner. Die CO2-Messgeräte sind durch ein optisches Ampelsystem auf einfache Art abzulesen und bieten eine Hilfestellung im Kita-Alltag, um Lüftungsintervalle einzuhalten oder zu erweitern. Die DRK-Kindertagesstätten werden die Messgeräte in ihre pädagogische Arbeit mit den Kindern implementieren. „Die Ampelphasen, die das Gerät anzeigt, sind auch für Kinder bereits gut nachvollziehbar. Leicht verständlich können unsere Kita-Kinder so selbst erkennen, wann gelüftet werden soll“, so Reußner weiter. Solche bildlichen Darstellungen unterstützen das Lernen gerade bei eher abstrakten Darstellungen wie den Kohlendioxid-Verbrauch von Luft. Mit Hilfe der Messgeräte kann so ein Lüftungsplan für alle regelmäßig genutzten Räume der Einrichtungen aufgestellt werden. Ungeachtet dessen gelten weiterhin die Hygiene- und Sicherheits-Empfehlungen, um die Sicherheit und Gesundheit aller Kinder und Erwachsenen in der Kindertagebetreuung zu gewährleisten – wie beispielsweise die Kontaktreduzierung durch Bildung fester Gruppen, die Einhaltung der Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen und Oberflächenreinigung oder die Beachtung allgemeiner Vorsorgeregeln, zum Beispiel zu Hause bleiben bei Krankheitssymptomen.




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