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DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim setzt sich für Veränderungen am Entwurf des neuen Kindertagesstättengesetzes in Niedersachsen ein

In verschiedenen Workshops und Zusammenkünften haben sich die pädagogischen Fachkräfte aus den 16 Kindertagesstätten des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. Gedanken zu dem Entwurf des neuen Kindertagesstättengesetzes gemacht. Ergebnis ist eine mehrseitige Synopse, die neben zahlreichen praktischen Beispielen konkrete Vorschläge an die Landespolitik macht. „Mir liegt es sehr am Herzen, mich für die Verbesserung der Rahmenbedingungen in unseren Kitas einzusetzen“, fasst Petra Reußner, Vorstandsvorsitzende des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V., zusammen. In der Zusammenfassung wünschen sich die pädagogischen Fachkräfte des DRK in den Landkreisen Göttingen und Northeim die Berücksichtigung folgender Bausteine:

·         3 Fachkräfte pro Kindergarten-Gruppe oder Reduktion der Gruppengröße auf max. 20 Kinder/Gruppe
·         Reduzierungen der Gruppengröße in Krippengruppen, Horten und integrativen Gruppen andenken
·         Verfügungszeiten von mindestens 10 Stunden/Woche pro Gruppe
·         Erhöhung der Stunden für die Freistellung der Leitung: für eingruppige Kindertagesstätten mindestens 10 Stunden/wöchentlich; für zweigruppige Kindertagesstätten mindestens 12,5 Stunden/wöchentlich
·         Anleitung Auszubildender zeitlich gesondert berücksichtigen
·         bei Neubauten mehr Platz in Kindertagesstätten – größere Räume / getrennte Spiel- und Schlafbereiche auch in den Kindergartengruppen
·         Hauptaugenmerk auf Fachlichkeit: keine unausgebildeten Hilfskräfte.

Anliegen ist es, insbesondere durch praktische Beispiele die oftmals theoretisch klingenden Inhalte aus dem Gesetzesentwurf deutlicher werden zu lassen. Das DRK-Papier zielt vor allem auf ganz normale Beispielfälle aus dem Alltag der rund 180 pädagogischen DRK-Fachkräfte und 750 Kinder in den 16 DRK-Kindertagesstätten der Region Göttingen-Northeim ab, um so etwaige Auswirkungen des Kindertagesstättengesetztes plastisch vorstellbarer zu machen. 

Neben der Synopse übergab DRK-Vorstandsvorsitzende Petra Reußner (rechts) zusammen mit Gudrun Surup (links), stv. Präsidentin des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. sowie Mitglied für den Bereich Soziales im DRK-Präsidium, insgesamt 260 Unterschriften von Eltern aus den DRK-Kindertagesstätten an den Landtagsabgeordneten Gerd Hujahn (Bildmitte). Auch die Elternschaft unterstützt mit ihren Unterschriften das pädagogische Fachpersonal dabei, dass es noch weitere gesetzliche Änderungen zugunsten einer optimaleren Förderung der Kleinsten in unserer Gesellschaft geben muss, bevor das Gesetz tatsächlich beschlossen werden sollte




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