Von 8:00 Uhr bis etwa 16:30 Uhr lernten die Nachwuchskräfte der acht DRK-Lehrrettungswachen das Deutsche Rote Kreuz als Arbeitgeber und Hilfsorganisation näher kennen. Dabei erhielten sie wichtige Einblicke in die Strukturen des DRK-Kreisverbandes und ihre zukünftige Ausbildung. Auf dem Programm standen unter anderem Informationen zu den Strukturen, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb des Kreisverbandes sowie wichtige Hinweise zum Ablauf der kommenden drei Ausbildungsjahre.
Durch den gesamten Tag begleitet wurden die neuen DRKler*innen von Ausbildungs-Fachgebietsleiterin Zoé Marie Rodefeld. Unterstützung erhielt sie dabei von Notfallsanitäterin Melina Sophie Müller von der DRK-Rettungswache Northeim, die ihre Ausbildung kürzlich erfolgreich abgeschlossen hat - sie berichtete mit viel Freude aus erster Hand zum Berufsalltag und den Herausforderungen der Ausbildung und konnte viele neugierige Fragen beantworten.
Neben der offiziellen Begrüßung und vielen hilfreichen Informationen zum künftigen Arbeitsalltag führten sie die Gruppe über das Gelände der Göttinger Rettungswache und machten sie mit den verschiedenen Bereichen des DRK-Rettungsdienstes sowie wichtigen Ansprechpartner*innen vertraut. Zudem gaben sie einen Einblick in die notfallmedizinischen Ausbildungsinhalte an der DRK-Rettungsschule Niedersachsen in Goslar. In mehreren Unterrichtsblöcken wird hier regelmäßig gemeinsam die nötige Theorie und das Handwerkszeug für den Beruf erlernt, welches anschließend in Praxisphasen auf den Rettungswachen angewendet und vertieft wird. Bei Kennlernspielen kam neben den zahlreichen wichtigen fachlichen Inhalten natürlich der Spaß und das menschliche Miteinander mit den neuen Kolleg*innen nicht zu kurz!
Zoé Marie Rodefeld freut sich gemeinsam mit den Azubis auf die kommenden Ausbildungsjahre und ist sehr zufrieden mit dem ersten Tag: „Es hat total Spaß gemacht, alle haben super mitgemacht und wir hatten ein tolles und interaktives Kennenlernen, sowohl menschlich als auch fachlich“, resümiert sie.
Auch der anschließende Ausbildungstag am 2. September 2026 folgte ganz dem Motto eines praxisnahen Einstiegs. Gemeinsam mit Zoé Marie Rodefeld erläuterte Torsten Dunemann, Sachgebietsleiter Katastrophenschutz sowie Fachgebietsleiter Hygiene und Arbeitsschutz, den Auszubildenden wichtige Grundlagen für ihre zukünftige Tätigkeit: ob Sicherheitsunterweisungen, Hygienestandards und -vorschriften oder betriebliche Arbeitsvorsorge.
Die neuen Auszubildenden erhalten beim DRK von Beginn an einen lebendigen, abwechslungsreichen und praxisorientierten Einstieg in einen verantwortungsvollen Beruf, der täglich Menschen in Notlagen unterstützt. „Am meisten freue ich mich darauf zu lernen, komplexe Einsätze gut zu meistern, dabei im Team zusammenzuarbeiten, sich abzustimmen und so gemeinsam Menschen helfen zu können“, erzählt Azubi Wolf Jungnickel.
Einige der neuen Auszubildenden haben gerade die Schule beendet, andere kennen das DRK bereits oder haben sogar schon Vorerfahrung im Rettungsdienst und möchten sich weiterbilden: „Ich möchte gerne mehr medizinisches Wissen erlernen, um auch so richtig Verantwortung bei Einsätzen übernehmen und selbst Entscheidungen treffen zu können“, erklärt Alexandra Banse, bisher DRK-Rettungssanitäterin, die nun in die erweiterte Ausbildung startet.
Am dritten und vierten Ausbildungstag ging es ebenso spannend weiter: Die Nachwuchskräfte lernen ihre jeweilige neue Rettungswache und das dortige Team kennen, und beginnen anschließend ihren ersten Theorieblock der schulischen Ausbildung. Ab Oktober dürfen sie dann unter Begleitung von DRK-Praxisanleiter*innen auf ihren Rettungswachen erste praktische Erfahrungen sammeln. Unterstützt werden sie dabei in jeder Phase – so wird auch die Anfahrt zur Rettungsschule nach Goslar gemeinsam organisiert, die Fahrzeuge dafür stellt das DRK zur Verfügung.
Der DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. wünscht allen neuen Auszubildenden einen erfolgreichen Start, viele spannende Erfahrungen und viel Freude auf ihrem Weg im DRK-Rettungsdienst!



