Zuletzt fanden jeweils am 13. April und am 18. Mai Übungen auf dem Parkplatz des DRK‑Kreisverbandes in der Zimmermannstraße 4 in Göttingen statt. Die Schulungen werden von Torsten Dunemann, Sachgebietsleitung Katastrophenschutz, Sicherheitsfachkraft und Brandschutzbeauftragter, gemeinsam mit Michael Raasch aus dem Katastrophenschutz durchgeführt. Grundlage sind die Vorgaben der Berufsgenossenschaften nach DGUV 205‑023. Ziel ist es, den sicheren und routinierten Umgang mit Feuerlöschern zu vermitteln und das Bewusstsein für Brandgefahren im Einsatzalltag zu schärfen.
Da alle Rettungsfahrzeuge mit Feuerlöschern ausgestattet sind, gehören die Einsatzkräfte häufig zu den ersten Personen, die im Brandfall mit Löschmitteln vor Ort sind. Umso wichtiger ist es, im Ernstfall sicher und entschlossen handeln zu können. In den Übungen wird deshalb praxisnah mit verschiedenen Feuerlöschertypen trainiert. Für alle Teilnehmenden steht ausreichend Zeit zur Verfügung, um Handgriffe zu üben, Fragen zu stellen und Sicherheit im Umgang mit den Geräten zu gewinnen.
Neben dem abwehrenden Brandschutz werden auch vorbeugende Maßnahmen thematisiert. Dazu zählen organisatorische Abläufe, bauliche Aspekte sowie anlagentechnischer Brandschutz. Diese ganzheitliche Betrachtung trägt dazu bei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Brände möglichst zu verhindern.
„Die Schulung verbessert auch das gegenseitige Verständnis bei der Zusammenarbeit mit den Feuerwehren. Bei den Mitarbeitenden werden Unsicherheiten und Ängste im Umgang mit Feuerlöschern abgebaut. Das schafft Sicherheit und stärkt das Selbstbewusstsein“, erläutert Torsten Dunemann. Die Rückmeldungen aus dem Rettungsdienstteam sind durchweg positiv – sowohl während der Schulungen als auch im Anschluss.
Mit den regelmäßigen Brandschutzübungen leistet der DRK‑Kreisverband Göttingen‑Northeim einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit seiner Mitarbeitenden und zur professionellen Hilfeleistung im Einsatz.


