Bereits im September 2025 hatte es auf Initiative der Ortsvereine Volpriehausen und Uslar ein erstes Treffen gegeben. Seitdem ist die Gesprächsrunde gewachsen, und mit ihr auch die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen, die in den Prozess einfließen.
Nach einer ausführlichen Darstellung des Gesamtprozesses eines möglichen Zusammenschlusses durch Gerold Gniewosz und Cornelia Lüer‑Hempfing aus dem Ehrenamtsteam des DRK‑Kreisverbandes Göttingen‑Northeim e. V. entstand eine lebhafte Diskussion. Es ging um Pro und Contra, Chancen und Bedenken sowie um Möglichkeiten und Risiken.
Klar wurde: Ein Zusammenschluss zum möglichen „DRK‑OV Sollingdörfer“ ist ein längerfristiger Prozess, der sorgfältig vorbereitet werden muss. Dazu gehören unter anderem das Einbinden der Mitglieder, das Prüfen bestehender Strukturen, das verbindliche Regeln der Zusammenarbeit und ein gemeinsamer Blick auf die Zukunftsfähigkeit der Arbeit vor Ort.
Ein Gedanke, der viele Teilnehmende verband: Das demografisch bedingte, schrittweise Verschwinden kleiner Ortsvereine möchte niemand hinnehmen. Ein Zusammenschluss könnte daher eine Chance sein, Kräfte zu bündeln und die ehrenamtliche Arbeit langfristig zu sichern.
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Informationen in die Vorstände und Mitgliedschaften getragen, intern weiter besprochen und mögliche Entscheidungen vorbereitet. Interessierte Ortsvereine können bereits jetzt am Verfahren weiterdenken.
Die große Runde trifft sich Anfang September 2026 erneut, um die nächsten Schritte gemeinsam zu beraten.

