Gestaltet und begleitet wurde der Besuch von Mitgliedern der Göttinger Bereitschaft und des Jugendrotkreuzes. Mika Wolfram (DRK-Bereitschaftsleitung Göttingen), Aljoscha Dörel (JRK Kreisleitung), Susann Ballhause, Carsten Sander und Antonia Fegebank führten gemeinsam mit Kathrin Hausmann und Cornelia Lüer‑Hempfing aus der Verwaltung durch den Nachmittag. Dabei standen vor allem das Mitmachen, Ausprobieren und Nachfragen im Mittelpunkt – sowohl für die jüngeren als auch für die erwachsenen Gäste.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab Ehrenamtskoordinatorin Cornelia Lüer‑Hempfing zunächst einen Überblick über die unterschiedlichen Bereiche und Angebote des DRK‑Kreisverbandes. In diesem Zusammenhang ging sie auch auf die Ursprünge des Deutschen Roten Kreuzes sowie auf das Henry Dunant – Zitat „Helfen - ohne zu fragen wem“, ein. „Die ev. Familienbildungsstätte feiert in diesem Jahr ihr 70. jähriges Bestehen, wir hatten das 75. Jubiläum im letzten Jahr. Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen den Werten unserer Organisationen, deshalb freuen wir uns sehr, dass sie uns heute besuchen, um einen Blick hinter die Kulissen des DRK zu werfen!“, betonte sie und freute sich über den ersten lebendigen Austausch.
Anschließend wurde es praktisch: An zwei Stationen konnten die Teilnehmenden, Erwachsenen und Kinder, das DRK hautnah erleben. In einem kleinen Parcours lernten sie anhand der Blutspendepuppe „Henriette“ den Ablauf einer Blutspende kennen. Die zweite Station führte über den Hof und durch den Fuhrpark des Kreisverbandes. Hier konnten die Kinder und Erwachsenen Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht aus nächster Nähe erkunden, Rettungswagen in der Garage besichtigen, Eltern ihre Fragen loswerden und die Kinder mit leuchtenden Augen einen Blick in die Schubladen eines Rettungswagens mit den zahlreichen medizinischen Utensilien werfen. „Diese Besichtigung ist eigentlich so wichtig, um zu erfahren, was ist im Notfall zu tun und für die Kinder vor allem auch, um die Scheu vor Rettungskräften zu verlieren “, lautete mehrfach der Kommentar aus der Elternschaft.
In zwei Gruppen – Team „Solferine“ und Team „Henry“ – wechselten die Teilnehmenden, begleitet von den Ehrenamtlichen der Göttinger Bereitschaft, zwischen den beiden Stationen. Dabei wurden reichlich Fragen gestellt und beantwortet, Dinge ausprobiert, angefasst und erklärt. Der Spaß kam dabei keineswegs zu kurz, und alle Beteiligten konnten viel Neues lernen.
Zum Abschluss bedankte sich Birgit Ohlsen, als Organisatorin für die evangelische Familienbildungsstätte herzlich. „Die Zeit verging so schnell. Das war für alle, ein wirklich sehr interessanter Nachmittag. Für das nächste Jahr planen wir den Besuch beim DRK fest mit in unser Programm ein.“






