Das Thema des Abends: „Retten und Arbeiten mit der Drehleiter“ - Was kann eine Drehleiter und wo sind ihre Grenzen? Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen – egal ob Hauptamt, Ehrenamt oder Azubi. Um optimal zusammenzuarbeiten, müssen alle die Ausrüstung der jeweils anderen Organisation genau kennen. Die Kamerad*innen der Feuerwehr Uslar zeigten nicht nur die beeindruckenden Vorteile, sondern auch die physikalischen und taktischen Grenzen einer Drehleiter.
Die DRK-Einsatzkräfte durften dabei die Perspektive wechseln: Einmal selbst im Korb mitfahren, die Technik anfassen und am eigenen Leib fühlen, wie es sich eigentlich aus Sicht eines Patienten auf der Krankentrage in luftiger Höhe anfühlt. Diese Erfahrung hilft den Rettungskräften im Einsatz enorm, um Patient*innen Ängste zu nehmen und maximale Sicherheit auszustrahlen.
Neben der Rettung aus Höhen hatte die Feuerwehr noch weitere herausfordernde Szenarien vorbereitet. Geübt wurde unter anderem das Retten aus unwegsamem Unterflur-Gelände (z. B. aus Schächten oder Gruben). Es zeigte sich schnell: Nur wenn alle Zahnräder – vom Azubi bis zum erfahrenen Haupt- und Ehrenamtlichen – perfekt ineinandergreifen, gelingt die Rettung sicher, schnell und schonend.
Die DRK-Einsatzkräfte ziehen ein sehr positives Fazit zur gemeinsamen Übung: Es war ein lehrreicher Abend, der zusammenschweißt! Ob Feuerwehr oder Rettungsdienst, ob Hauptberuf, Ehrenamt oder Ausbildung – am Ende des Tages zählt das gemeinsame Ziel. Eine reibungslose, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Einsatz ist der Schlüssel zum Erfolg für die Sicherheit in unserer Region. Ein riesiges Dankeschön an die Feuerwehr Uslar für die großartigen Übungen, den Austausch und diesen absolut lehrreichen Abend. Der DRK-Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft sind bereit für die nächsten gemeinsamen Aufgaben!




