· Pressemitteilung

Hand in Hand für die Rettung: DRK-Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft und Feuerwehr Uslar üben gemeinsam

Übung „Rettung in Höhe und Tiefe“ in Uslar: DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. und Feuerwehr transportieren Person auf Schleifkorbtrage vor Feuerwehrhaus
DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V., Rettungsdienst, DRK-Bereitschaft und Feuerwehr bei Übung „Rettung in Höhe und Tiefe“ in Uslar: Patient auf Schleifkorbtrage im Drehleiterkorb
DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V., Rettungsdienst und Feuerwehr bei Übung „Rettung in Höhe und Tiefe“ in Uslar: Drehleiterkorb auf Höhe eines Hausdachs mit Einsatzkräften im Korb
Gruppenfoto nach Übung „Rettung in Höhe und Tiefe“ in Uslar: Einsatzkräfte von DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. und Feuerwehr vor Drehleiterfahrzeug
DRK-Kreisverband Göttingen-Northeim e. V. und Feuerwehr bei Übung „Rettung in Höhe und Tiefe“ in Uslar: Einsatzkräfte gehen mit Ausrüstung auf Landstraße zu Feuerwehrfahrzeug

Ein starkes Team für Uslar und den Solling: Am 03.06.2026 stand für DRK-Rettungskräfte aus Uslar eine besondere, organisationsübergreifende Fortbildung auf dem Plan. Dabei kam geballte Einsatz-Power zusammen! Mit dabei waren die hauptamtlichen Kolleg*innen der DRK-Rettungswache Uslar, die DRK-Bereitschaft Solling (Ehrenamt) sowie DRK-Notfallsanitäter*in-Auszubildende aller Lehrjahre.

Das Thema des Abends: „Retten und Arbeiten mit der Drehleiter“ - Was kann eine Drehleiter und wo sind ihre Grenzen? Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen – egal ob Hauptamt, Ehrenamt oder Azubi. Um optimal zusammenzuarbeiten, müssen alle die Ausrüstung der jeweils anderen Organisation genau kennen. Die Kamerad*innen der Feuerwehr Uslar zeigten nicht nur die beeindruckenden Vorteile, sondern auch die physikalischen und taktischen Grenzen einer Drehleiter.

Die DRK-Einsatzkräfte durften dabei die Perspektive wechseln: Einmal selbst im Korb mitfahren, die Technik anfassen und am eigenen Leib fühlen, wie es sich eigentlich aus Sicht eines Patienten auf der Krankentrage in luftiger Höhe anfühlt. Diese Erfahrung hilft den Rettungskräften im Einsatz enorm, um Patient*innen Ängste zu nehmen und maximale Sicherheit auszustrahlen.

Neben der Rettung aus Höhen hatte die Feuerwehr noch weitere herausfordernde Szenarien vorbereitet. Geübt wurde unter anderem das Retten aus unwegsamem Unterflur-Gelände (z. B. aus Schächten oder Gruben). Es zeigte sich schnell: Nur wenn alle Zahnräder – vom Azubi bis zum erfahrenen Haupt- und Ehrenamtlichen – perfekt ineinandergreifen, gelingt die Rettung sicher, schnell und schonend.

Die DRK-Einsatzkräfte ziehen ein sehr positives Fazit zur gemeinsamen Übung: Es war ein lehrreicher Abend, der zusammenschweißt! Ob Feuerwehr oder Rettungsdienst, ob Hauptberuf, Ehrenamt oder Ausbildung – am Ende des Tages zählt das gemeinsame Ziel. Eine reibungslose, vertrauensvolle Zusammenarbeit im Einsatz ist der Schlüssel zum Erfolg für die Sicherheit in unserer Region. Ein riesiges Dankeschön an die Feuerwehr Uslar für die großartigen Übungen, den Austausch und diesen absolut lehrreichen Abend. Der DRK-Rettungsdienst und die DRK-Bereitschaft sind bereit für die nächsten gemeinsamen Aufgaben!