“Gerne etwas Gutes tun”, “in der Not helfen”, “ich bin über die Familie und von Freunden angesprochen worden”, “das tolle Gemeinschaftsgefühl”, "das DRK vor Ort sichtbar machen und stärken", - so beschrieben Mitglieder der sieben anwesenden DRK-Ortsvereine die Beweggründe für ihre aktive DRK-Mitgliedschaft.
Unter dem diesjährigen Motto „Vom Ortsverein für den Ortsverein“ widmete sich die Zukunftswerkstatt der Frage: Wie gelingt es den Ortsvereinen, neue Mitglieder zu gewinnen? Cornelia Lüer-Hempfing und Gerold Gniewosz aus dem Team Ehrenamtskoordination hatten zu diesem Austausch eingeladen. Insgesamt folgten 18 Vorstandsvertreter*innen aus den Ortsvereinen Hollenstedt, Hardegsen, Ebergötzen-Holzerode, Gelliehausen, Salzderhelden und Uslar sowie ein Vertreter der Jugendrotkreuz-Kreisleitung der Einladung.
Die Teilnehmenden brachten nicht nur gute Laune mit, sondern auch zahlreiche Best-Practice-Beispiele und kreative Ideen zur Mitgliedergewinnung. Vorgestellt wurden unter anderem ein gut besuchtes Wissenscafé, besondere Dorfflohmärkte oder ein erfolgreicher Gesundheitstag. Auch klassische Anspracheaktionen wurden diskutiert, wie z.B. vor Supermärkten oder die Möglichkeit, Blutspendetermine zu nutzen, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus wurden Möglichkeiten der Kooperation diskutiert – etwa in der Zusammenarbeit mit Sozialverbänden, bei gemeinsamen Kitaprojekten oder durch Juniorhelfer-Modelle.
Deutlich wurde, dass es vor allem auf attraktive und aktuelle Angebote der Ortsvereine ankommt. Ebenso wichtig sind ein einheitliches Auftreten und das bewusste Nutzen von Gelegenheiten – sei es bei Veranstaltungen im Ort, bei Blutspenden oder auch im persönlichen Umfeld. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Vereinen vor Ort.
Am Ende nahm jeder Ortsverein eine konkrete neue Idee zur Mitgliederwerbung mit, die nun erprobt werden soll. Die Moderator*innen Cornelia Lüer-Hempfing und Gerold Gniewosz zogen ein positives Fazit: „Die Stimmung war sehr gut, es entstanden viele neue Ideen und vor allem ein reger Austausch zwischen den anwesenden Ortsvereinen aus den unterschiedlichen Regionen des Kreisverbandes.“






