· Pressemitteilung

„Wenn Teilhabe ganz selbstverständlich wird“: Jugendamt zu Besuch bei der FED Ferienfreizeit des DRK Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V.

Mitarbeiterinnen des Jugendamtes zusammen mit dem FED-Team des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e. V. bei der Ferienfreizeit. Gruppenfoto vor dem Gebäude
Rollstuhlschaukel im Wald bei der Ferienfreizeit des FED des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim e. V. Eine Teilnehmerin hängt mit Rollstuhl in der Luft, herum stehen andere Teilnehmende und eine Person hält den Rollstuhl fest

Die Verfahrenslotsin des Landkreises Northeim, Cornelia Lässig und die Leiterin des Jugendamtes Viktoria Bertram folgten am 24.03.2026 gemeinsam der Einladung des DRK zur Ferienfreizeit des FED in Hohegeiß. Sie nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen und wurden kurzerhand selbst Teil des Geschehens.

Manchmal braucht es keine großen Debatten, keine lange Strategie und keine Power-Point. Manchmal reichen ein Wald, ein Rollstuhl, ein paar Seile und ein Team, das einfach macht. Genau das wurde bei der Ferienfreizeit des Familienentlastenden Dienstes (FED) des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) des Kreisverbandes Göttingen-Northeim e.V. in Hohegeiß eindrucksvoll sichtbar.

Was hier passiert, ist mehr als Freizeitgestaltung. Es ist gelebte Teilhabe – pragmatisch, kreativ und selbstverständlich. „Wir brauchen weniger Bedenkenträger und mehr Möglichmacher – genau diese Haltung habe ich hier erlebt“, beschreibt Viktoria Bertram ihre Eindrücke als „hochprofessionell und verantwortungsvoll.“

„Doch außergewöhnliche Angebote und Erlebnisse müssen finanziert werden. Jede Freizeitmaßnahme muss in komplexen Einzelverfahren organisiert werden – durch Fördermittel, Abstimmungen, Einzelbeantragungen und Eigenanteile, für jede Teilnehmerin und  jeden Teilnehmer, immer wieder und für jede einzelne Freizeit“, beschreibt Anke Fürsten als Leiterin des Familienentlastenden Dienstes (FED) des DRK im Kreisverband Göttingen– Northeim e. V.

Gleichzeitig wird ein weiterer Punkt deutlich: Solche Angebote stehen und fallen mit den Menschen, die sie ermöglichen. „Es braucht dringend mehr Helferinnen und Helfer, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und die mutig und bereit sind Menschen über mehrere Tage und Nächte hinweg zu begleiten, zu pflegen und eben echte Teilhabe zu ermöglichen. Oder anders gesagt: Ohne diese Frauen und Männer würde der Satz „Geht nicht, gibt’s nicht“ schlicht nicht funktionieren“, führt Anke Fürsten aus.